Monate: September 2017

Internationaler Übersetzertag | Regine Normanns Kindheitserinnerung

Heute am 30. September ist der Inernationale Übersetzertag. Weil Hieronymus der Schutzheilige der Übersetzer ist, wird der Tag in Deutschland auch Hieronymustag genannt. Gestern war ich aus diesem Anlass bei den „Gläsernen Übersetzerinnen“ in der Bücherhalle Elbvororte: Gabriele Haefs und Christel Hildebrandt haben simultan die ersten Absätze aus dem Roman „Rikka Gran“ von Ragnild Jølsen (1875-1908) aus dem Norwegischen ins Deutsche übersetzt. Anschließend durfte das Publikum mit den beiden die Unterschiede diskutieren und ihnen über den Beruf der Übersetzerin Löcher in den Bauch fragen. (Ich hab mich natürlich ganz nebenbei gefragt, ob sich Ragnild Jølsen und Regine Normann in Kristiania (Oslo) kennen gelernt haben könnten…) Mein persönlicher Beitrag zum Internationalen Übersetzertag ist meine Übersetzung einer Kindheitserinnerung von Regine Normann, die in besonderer Weise sehr gut zum heutigen Hieronymustag passt. Die Schriftstellerin und Lehrerin hatte diese Anekdote 1925 in ihrem Artikel in der Tageszeitung „Tidens Tegn“ (Abschrift på norsk!) verwendet, um für die staatliche Förderung von Schulbibliotheken zu kämpfen. * Das Apfelfass Erinnerungen an eine Kindheit auf den Vesterålen Die Schaluppe des Gemeindevaters war von ihrer …