Alle Artikel mit dem Schlagwort: Urban Sketching

Reiseaquarelle an Deck der Hurtigruten

„Im September 2015 reiste ich mit der „Nordnorge“ auf der Hurtigruten-Linie von Bergen bis Kirkenes. Im Gepäck wieder mein zwölffarbiger kleiner Aquarellkasten, zwei Pinsel und genügend Aquarellpapier.“ So beginnt das Vorwort des Malers Hans-Jürgen Gaudeck zu seinem neuesten Bildband „Norwegen – Faszination Hurtigruten“. Gleich drei Faszinationen, die ich teile: 1. Norwegen, 2. Schiffsreisen mit den Hurtigruten und 3. gezeichnete/gemalte Reisetagebücher. Zu einem eigenen hat es bei mir leider nicht gereicht, obwohl auch ich den Aquarellkasten dabei hatte… Umso mehr freue ich mich über dieses Buch, das gerade im Steffen-Verlag erschienen ist. Wer auch immer von einer Reise mit diesen legendären Postschiffen träumt, kommt mit den Aquarellen und begleitenden kurzen Reiseberichten von Hans-Jürgen Gaudeck noch mehr ins Träumen. Und wer auf eine eigene Hurtigruten-Reise zurückblickt, der kann hier wunderbar eintauchen und vieles wieder entdecken und nacherleben – zumindest ging mir das so. Das Besondere an Aquarellbildern im Vergleich zu Fotos ist ja, dass sie viel mehr Freiraum für eigene Phantasien bzw. Erinnerungen lassen. Bei einem Fotobildband hätte ich wahrscheinlich dauernd gedacht: Nö, das hab ich ganz …

Den ganzen November in Tromsø? Unbedingt, weil…

Den November (mindestens den November…) werde ich 344 Kilometer nördlich vom Polarkreis verbringen – und zwar in Tromsø. Warum? Es gibt soooo viele tolle Gründe, genau zu der Zeit an diesem Ort zu sein. Und zwar: 1. Urban Sketching im Alltag der Polarnacht Von 6,5  Stunden Tageslicht auf Null in unter 28 Tagen – wow! Am 1. November geht die Sonne in Tromsø um 8.13 Uhr auf und um 14.43 Uhr unter. Das sind also immerhin noch 6,5 Stunden Tageslicht, doch dann geht alles ganz schnell: Zwei Wochen später sind es nur noch 4 Stunden und am 26. November geht die Sonne in Tromsø ein letztes Mal um 11.04 Uhr auf und um 11.57 Uhr unter – das nächste Mal dann erst wieder Mitte Januar… (Zum Vergleich: In Hamburg verringert sich die Spanne zwischen Sonnenauf- und -untergang im November gerade einmal um 1,5 Stunden – von 9,5 auf 8 Stunden). Ich freue mich auf Slow Travel, aufs Verweilen und aufs Eintauchen in einen Prozess der allmählichen Verdunkelung – mal schaun, was das mit mir und …